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Filialkirche St.Hubertus Niederkyll

Informationen zur Kirche

Filialkirche St.Hubertus Niederkyll

Filialkirche St.Hubertus Niederkyll

Der um 1600 entstandene Bruchsteinbau besitzt einen fast quadratischen Chor. Das Satteldach des Chores ist vom Langhaus abgesetzt. An der Nordwestecke des Schiffes, schließt sich ein niederer Turm an. Baukörper und Turm bilden ein kompaktes Gebilde mit einem urwüchsigen Erscheinungsbild. In der Kapelle fällt sofort der mächtige achteckige Holzpfeiler auf. Auf ihm ruht die Decke des Schiffes. Somit gehört die Kapelle zu den in der Gotik beliebten Einstützenkirchen. Der Pfeiler gliedert den Raum in zwei Schiffe. Der Chor besitzt ein Kreuzgewölbe. Dabei ruhen die Gewölberippen auf Dreiviertelsäulen mit Schaft. Der Hochaltar ist ein rechteckiger Säulenbau aus Holz. Ein Gemälde stellt den hl. Hubertus dar, der als Jäger vor einem Hirsch niederkniet. Zwei gemauerte Nebenaltäre schmücken das Kapelleninnere. Über dem linken Seitenaltar sind Holzplastiken des hl. Erasmus und der hl. Elisabeth angebracht. Zwischen den beiden Plastiken befindet sich eine Pieta` aus dem 15. Jahrhundert. Über dem rechten Seitenaltar befinden sich Figuren der Madonna mit dem Kind, des hl. Isidor und der hl. Barbara.

Geschichtliches

Die Kapelle von Niederkyll soll bis 1508die Pfarrkirche von Stadtkyll gewesen sein. Folgende Indizien weisen darauf hin: Um 1900 fand man viele Gräber auf dem Kirchhof. Nur eine Pfarrkirche hatte das Recht, die Pfarrkinder auf dem Kirchhof zu beerdigen. Die Fronleichnamsprossesion führte noch bis in das 18. Jahrhundert nach Niederkyll. 1753wurde die Kapelle dem hl. Hubertus geweiht.