Webangebot der Pfarreiengemeinschaft St. Antonius v. Padua (Jünkerath)


Hauptinhalt


Pfarrkirche St.Nikolaus Hallschlag

Informationen zur Kirche

Pfarrkirche St.Nikolaus Hallschlag

Pfarrkirche St.Nikolaus Hallschlag
Die im Jahre 1867 gebaute Kirche war dreischiffig, die heutige ist einschiffig, der Turm steht in Richtung Westen wo sich auch der Eingang befindet. An der Südseite, rechts vom Chorraum, befindet sich die Sakristei, links vom Chorraum die Matthiaskapelle. Die notwendige Statik wurde 1867 durch umlaufende Pfeiler gewährleistet. Zusätzliche Eingänge befinden sich an der Süd- und Nordseite des Kirchenschiffes. Der Hauptaltar von 1872 war ein Hochaltar, in der Mitte der Sakramentsaltar. Im linken Chorschiff befand sich der Antoniusaltar und im rechten der Gertrudisaltar. Heute befindet sich vorne im Chor der Sakramentsaltar und, zum Volke hingewandt, der Volksaltar. Die Heiligenfiguren sind zum Teil noch erhalten oder neu restauriert worden. Dies sind: Christkönigsfigur, Gertrudisfigur, Muttergottes, Nikolausfigur und Herz-Jesu-Figur. Der heutige Kreuzweg ist aus Keramik und wurde 1966 angeschafft. Die Kirche hat vier Glocken in den Tönen g,- h,- c,- es. Die Fenster wurden 1950 eingebaut. Im linken Chorfenster sind der hl. Nikolaus und die Kreuzigung zu sehen, im rechten das Lamm Gottes und die hl. Gertrud. Die beiden Fenster im Turm sind dem hl. Christophorus und dem hl. Stephanus gewidmet. Der Taufstein ist ein Andenken an die erste Kirche. Er hat die Form eines großen steinernen Bechers und stammt aus dem Jahre 1720.

Geschichtliches

Bereits im Jahre 1301 stand im Hallschlag eine kleine Kapelle. Sie wurde im 15. Jahrhundert in eine größere gotische Kapelle umgebaut weil Kapläne von Kronenburg Gottesdienste in Hallschlag abhielten. 1644 wurde in die Kapelle ein neuer Chor gebaut. 1786 erhielt die Kapelle einen neuen Turm. 1803 wurde Hallschlag zu einer eigenen Pfarrei erhoben. 1867 war die Grundsteinlegung für eine neue Kirche. 1872 wurde die in einfachen gotischen Stil erbaute Kirche eingeweiht. 1902 wurde die Kirche durch einen Brand vernichtet. Anschließend wurde die Kirche, schöner als zuvor wieder Aufgebaut. Wegen ihrer Schönheit nannte man die neue Kirche auch „Eifeldom“. 1944/45 wurde die Kirche durch zwei Bombenangriffe total zerstört. 1949 wurde die Kirche wieder aufgebaut und am 6. November 1950 eingeweiht. Bis zum Jahre 1931 gehörte Hallschlag zum Dekanat Blankenheim, danach zum Dekanat Hillesheim im Bistum Trier. Heute wird die Pfarrei seelsorgerisch von Stadtkyll aus betreut.