Webangebot der Pfarreiengemeinschaft St. Antonius v. Padua (Jünkerath)


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Kreuzauffindung Glaadt

Die Pfarrei Kreuzauffindung Jünkerath-Glaadt
Kirche Kreuzauffindung Glaadt
Die Pfarrei Kreuzauffindung Jünkerath-Glaadt ist eine relativ kleine aber feine Pfarrgemeinde mit 355  Katholiken im Ortsteil Glaadt der Gemeinde Jünkerath und kann auf eine lange geschichtliche Tradition zurückblicken.

Die erste urkundliche Erwähnung kirchlichen Lebens in Glaadt stammt aus dem Jahre 1477. Glaadt gehörte damals als Filiale zur Pfarrei Esch. Aber sicherlich existierte bereits vor diesem Datum in Glaadt eine Kirche bzw. Kapelle wie sich aus dem Alter der in Glaadt befindlichen Glocken ergibt, die in den Jahren 1463-1491 gegossen wurden.

Die Heilig-Kreuz-Bruderschaft
Ein weiterer Aspekt kirchlichen Lebens in Glaadt in dieser Zeit stellt die Bruderschaft vom „Heiligen Kreuz“ dar. Diese Bruderschaft bildete sich etwa ab dem Jahre 1470 um die noch heute vorhandene Kreuzreliquie. Die Mitglieder trug man in Bruderschaftsbücher ein. Diese Bücher stellen heute noch Kostbarkeiten des Glaadter Pfarrarchivs dar. Die Kreuzreliquie wird heute noch zum Kirchweihfest zur Verehrung ausgestellt.
Die Bruderschaftsfeste wurden unter starker Beteiligung der Bevölkerung begangen. An diesen Festen nahmen bis zu 20 Priester den Bruderschaftsmitgliedern die Beichte ab. Die letzte Eintragung in einem Bruderschaftsbuch erfolgte im Jahre 1867. Die Bruderschaft existiert heute nicht mehr.

Auf das Betreiben den Grafen Salentin Ernst von Manderscheid trennte sich die Filiale Glaadt im Jahre 1666 von der Pfarrei Esch und gehörte seitdem als eigenständige Pfarrei zum Eifeldekanat des Erzbistums Köln.

Eine große Volksfrömmigkeit bildete sich im ausgehenden Mittelalter aus, die sich vor allem in Wallfahrten und Bittprozessionen äußerte. Im 18. Jahrhundert fanden neben der Fronleichnamsprozession in der Bittwoche (Montag-Mittwoch vor Christi Himmelfahrt) Prozessionen montags nach Stadtkyll, dienstags nach Niederkyll, mittwochs nach Baasem und am 13. Mai nach Feusdorf statt. Heute finden noch die Fronleichnamsprozession und die Bittprozession am Dienstag vor dem Fest Christi Himmelfahrt statt.

Die heutige Pfarrkirche wurde zwischen 1837-1850 erbaut. Die letzte Innenrenovierung, die mit einem hohen Anteil von Eigenleistungen der Pfarrei durchgeführt wurde, erfolgte im Jahre 2004.
Im 1881 erbauten Schulgebäude neben der Kirche befindet sich das Pfarrheim, welches zuletzt in den Jahren 1992-1993 grundsaniert wurde und für Festlichkeiten für bis zu 70 Personen geeignet ist.

Auf dem Gebiet der Pfarrei Glaadt - auf dem Herrenkopf - befindet sich seit 1952 das Dominikus-Savio-Haus, eine Niederlassung der Salesianer Don Boscos (SDB). Die Salesianerpatres pflegen u.a. durch seelsorgliche Aushilfen, so auch in Glaadt, einen engen Kontakt zur Eifelbevölkerung.

Der Glaadter Kirchenchor wird von Frau Maria Oeffling geleitet und konnte im Jahre 2008 sein 225-jähriges Jubiläum feiern.
Neben dem regen Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat besteht in der Pfarrei Glaadt eine lebendige Messdiener- und Lektorengruppe.