Webangebot der Pfarreiengemeinschaft St. Antonius v. Padua (Jünkerath)


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St. Antonius Jünkerath

Pfarrkirche St. Antonius Jünkerath

Pfarrkirche St. Antonius Jünkerath

 Pfarrei Jünkerath (785 Katholiken)

Zur Historie mag in kurzer Fassung Folgendes beschrieben werden:
Auf Initiative des damaligen Direktors der Fabrik     „Gewerkschaft“, Herrn Chary und seinen durch Herrn Regnery benannten Mitstreitern, wurde in der damaligen Vikariegemeinde Jünkerath im Jahr 1903 ein Kirchbauverein gegründet, der mit großem Erfolg Sammlungen für den Bau einer Kirche in Jünkerath durchführte.

Im königlichen Amtsblatt Nr. 2190 vom 12. Mai 1903 wurden die Initiatoren und damit der 1. Vorstand öffentlich bekannt gemacht:
Chary Josef, Gewerkschaftdirektor
Bohr Jakob, Lehrer
Leuwer Johann, Kaufmann
Pitzen Mathias, Bäckereibesitzer
Lamberth Peter, königlicher Lokomotivführer
Zulauf Thomas, Gastwirt
Damberg Georg, Werkmeister
Die erste Kirchenkollekte im Sommer 1903 brachte 3000 Mark ein.

In der Chronik der Geschichte des ehemaligen Eifeldekanats im Erzbistum Köln heißt es außerdem, dass es Dank der großen Spende einer „vornehmen Dame aus Aachen“, die in voller Höhe von 50.000,00 DM durch das Bistum Köln der Gemeinde Jünkerath zugunsten übergeben wurde möglich geworden war und Dank großer Spendenaufkommen, bereits im Jahre 1906 mit dem Bau der Jünkerather Kirche zu beginnen. Vor allem Hallschlager Bürgern im Kirchbauverein bleibt es zu verdanken, dass dies im Zusammenhang mit der großzügigen Spende der Aachener Dame möglich wurde. Die Grundsteinlegung wurde durch den damaligen Dechant Robert Klerx vorgenommen. Er war es auch, der am 29. September 1907 die Benediktion der Kirche zur Ehre des heiligen Antonius von Padua durchführte. Herr Weihbischof Josef Müller aus dem Erzbistum Köln erteilte der Kirche am 4. August 1908 die Konsegration.

Am 13. August 1907 wurde Kaplan Rohde aus Mechernich zum ersten Rektor des Rektorates Jünkerath bestellt. Kardinal Dr. Anton Fischer ernannte Jünkerath am 1. Dezember 1910 zur Kapellengemeinde.

Zu dieser Zeit gehörte nämlich Jünkerath noch zum Eifeldekanat des Erzbistums Köln. Erst seit dem 13. August 1930 ging die damalige Vikariegemeinde durch zutun des damaligen Trierer Bischofs Bornewasser an das Bistum Trier über.

Am 30. Juni 1957 fand die Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau der Vikariekirche statt. Er wurde, während Herr Pfarrer Latzke, der als Vorvorgänger des heutigen Pastors Pfarrer von Jünkerath war, zur Vollendung geführt.

Am 3. Adventssonntag, dem 15. Dezember konnte im Rahmen der 50-Jahrfeier der St. Antonius Kirche durch Herrn Bischof Matthias Wehr die Einweihung des Erweiterungsbaus der Kirche vorgenommen werden.

Für das Jahr 1961 findet sich in der Chronik der Kirchengemeinde durch den damaligen Pfarrvikar Edward Latzke folgender Eintrag: „Die Pfarrvikarie St. Antonius wird lt. Urkunde vom 1. Mai 1961 zur Pfarrei erhoben.“ Die Errichtung der Pfarrei St. Antonius und damit die Erhebung der Vikariekirche zur Pfarrkirche erfolgte durch Herrn Bischof Matthias Wehr.
 
Mit der Seelsorge waren vom Kirchenneubau bis heute folgende Geistliche beauftragt:
1907 - 1914 Rektor Josef Rohde
1914 - 1920 Rektor Peter Schroeder
1921 - 1926 Pastor Heinrich Beulen
1926 – 1932 Rektor Kaplan Hermann-Josef Ritter
1932 – 1938 Pfarrvikar Peter Pees
1938 – 1951 Pastor Strassfeld
1951 – 1953 Vertretung durch Pfarrer Helmet
Feb. 1953 – Aug. 1953 Franziskanerpater Johann Stump
1953 – 1958 Pfarrvikar Christoph Jakobs
1958 – 1980 Pfarrer Edward Latzke
1980 – 1992 Pfarrer Wilfried Beissel
1992 – 1993 Pfarrverwalter Pater Schwarz
1993 – heute Pfarrer Reinhard Mallmann

Am 01./02. September 2007 wurde in Jünkerath ein Doppeljubiläum gefeiert, 100 Jahre Pfarrkirche Jünkerath und 100 Jahre Kirchenchor St. Cäcilia Jünkerath.

Quellen: Chronik der Pfarrei Jünkerath und alte Urkunden.
www.juenkerath.de